Wer ich bin und wer ich war

Im Prinzip spielt es heute keine Rolle mehr, was ich nach meiner Geburt 1969 alles gemacht habe. Aber hätte ich es nicht getan, wäre ich heute nicht der, der ich bin: Ohne meine Ausbildung zum Koch wüsste ich heute vielleicht nicht, was harte Arbeit und guter Geschmack sind. Ohne mein Studium der Betriebswirtschaft wüsste ich heute womöglich nicht, was zu tun ist, damit sich harte Arbeit und die Vermarktung guten Geschmacks auch lohnen. Und ohne meine mehrjährigen Ausbildungsschritte zum Unternehmensberater und die eigene Selbstständigkeit fiele es mir deutlich schwerer, glaubwürdig auf Augenhöhe zu schulen und zu beraten. Nicht aus der Position des Besserwissers, sondern aus der Perspektive des Praktikers.

Praxis macht sympathisch

Wie der Blinde von der Farbe erzählen, war nie mein Ding. Ich wollte und musste alle Fehler erst einmal selber machen, um überhaupt zu erkennen, was strategisch wichtig und menschlich richtig ist. Aus diesem Selbstverständnis heraus begegne ich als Hotelier meinem Gast und meinem Mitarbeiter aus einer Perspektive ohne Hierarchie. Daraus resultieren Glaubwürdigkeit, Respekt und Vertrauen – Werte also, die für Sympathien ungemein wichtig sind.

Gut, wenn auch andere einen gut finden

 Dass sich konsequenter Service bezahlt macht, habe ich schon immer gewusst. Umso mehr freut es mich, wenn auch unabhängige Stellen meinen, meine Arbeit sei es wert, ausgezeichnet zu werden, und zwar als:

  • Dienstleister des Jahres 2004-2006-2008
  • Tagungshotelier des Jahres 2012
  • Top-100-Trainer Deutschland

Um den Titel „Vater des Jahres“ bewerbe ich mich täglich neu. Die Jury besteht aus meinen beiden Töchter, die Auszeichnung steht bislang noch aus.